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Pädi und ich waren für drei Wochen im Osten von Kanada unterwegs.
Die Reise hat uns sehr gefallen und wir haben viele Eindrücke mitgenommen. Unser Hauptziel war, den Indian Summer erleben zu können... Und den konnten wir wahrhaftig erleben!
23.9.2006 Die Reise mit dem Flugzeug der British Airways verlief sehr angenehm und ruhig. Von Zürich flogen wir nach London Heathrow und durften hier die neuen rigorosen Sicherheitskontrollen erleben: Sogar die Schuhe mussten wir ausziehen! Nach dem sechsstündigen Flug kamen wir müde in Montreal an, wo wir mit dem Bus in die City und direkt vors Hotel gefahren wurden. 24.9.2006 Am ersten Tag in Montreal machten wir eine Tour durch diese grosse Stadt. Wir besuchten die Basilisk "Notre Dame", die Altstadt und den Hafen. Das Mittagessen nahmen wir in einem Buffet in Chinatown ein. Sehr zu empfehlen ist das Restaurant "Jardin Nelson" in der Nähe des Hôtel de ville, wo wir ein sehr feines Abendessen geniessen konnten. Das Restaurant bedient seine Gäste im Hof in einem Garten. Es ist sehr romantisch.
25.9.2006 Um 9.40 Uhr fuhr der Zug nach Toronto. Wir fuhren in angenehmen Wagen durch die weitläufige und schöne Landschaft. Um 15.20 Uhr kamen wir in Toronto an und machten uns auf die Suche nach unserem Hotel "Days Inn", welches sehr zentral liegt. Im 15. Stock hatten wir unser Zimmer. Das Nachtessen genehmigten wir uns in einem thailändischen Restaurant. Wie sich beim Bestellen herausstellte, hatten wir gleich eine Schweizer Bedienung. Die Studentin arbeitet hier und verdient so ihren Studienaufenthalt. 26.9.2006 Nach langem Ausschlafen und einem etwas sehr fettigen Frühstück (zwei fettige Croissants) machten wir uns auf den Weg zum CN-Tower. Mit seinen 400 Metern ist er der höchste Turm der Welt. Der Glasboden hatte so seinen Reiz...
27.9.2006 Heute fuhren wir um 8.30 mit dem Zug der Amtrak nach Toronto-Niagara-Fälle. Das Personal der Züge ist sehr freundlich. Die Niagara-Fälle sind sehr eindrücklich. Riesige Wassermassen stürzen sich von der kanadischen und amerikanischen Seite in den Fluss. Selbstverständlich liessen wir es uns nicht nehmen, mit dem Schiff sehr nahe an die Fälle hinzufahren. Die verteilten Regenschütze schützten uns vor der grossen Gischt.
Am Nachmittag wollten wir selbstverständlich noch die amerikanische Seite entdecken. Also machten wir uns über die "Rainbow bridge" auf und liessen das amerikanische Einreiseprozedere über uns ergehen. Nach dem Abnehmen der Fingerabdrücke, einem Foto und 12 US$ Gebühren durften wir nach einer halben Stunde einreisen. Der Tag war sehr eindrücklich uns so fielen wir dann am Abend nach der Ankunft wieder in Toronto müde ins Bett. 28.9.2006 Heute besichtigten wir die "Distillery Historic District". Dieses Areal ist wirklich zu empfehlen. Die alten Gebäude aus der Industriezeit beherbergen heute Galerien und Coffeeshops. Weiter standen die "Old City Hall" (ein sehr schönes Gebäude), die "City Hall" und der "Queens Park" (das Parlamentsgebäude mit einem sehr schönen Park mit vielen Eichhörnchen) auf unserer Besichtigungstour. 29.9.2006 Heute stand die längste Zugfahrt auf dem Tagesprogramm. Um 9.30 stiegen wir in den Zug und fuhren nach Montreal, wo wir ein-einhalb Stunden Aufenthalt hatten. Weiter gings dann in sehr schönen Wagen der Via Rail nach Quebec City. Hier kamen wir um 18.52 Uhr an. Auf der Fahrt hatten wir die ersten Eindrücke des Indian Summers. Der sehr sympatische Portier empfing uns mit einem ganz speziellen Französisch... Das Hotel lag sehr zentral.
30.9.2006 Das Frühstück genehmigten wir in der Stadt: Rührei, Schinken etc. und einer wirklich guten "warmen Schokolade". Nach diesem reichhaltigen Frühstück flanierten wir durch die wunderschöne Stadt mit französischem Charme (obwohl die Sprache "Französisch" sehr schwer zu verstehen ist...). Wir besichtigten an diesem ersten Tag die Zitadellen (Befestigungsanlage) und den Hafen.
1.10.2006 An diesem verregneten Tag machten wir einen kurzen Spaziergan durch die Altstadt und vergnügten uns mit Lesen im Hotel. Für das Abendessen machten wir uns dann auf den Weg in ein italienisches Restaurant "Postofino", wo wir eine sehr feine Pizza erhielten. 2.10.2006 Nach dem Ausschlafen spazierten wir durch das Quartier hinter "Port" mit sehr schönen Häuserzeilen. Der Nachmittag war reserviert für eine Schifffahrt an der Ile d'Orlean vorbei und durch den grossen Hafen. Am Abend assen wir in einem feinen Fischrestaurant. Hier gab es einen Hummer für Pädi und feinen Lachs für mich. Das Essen schmeckte vorzüglich. 3.10.2006 Heute mussten wir uns von dieser schönen Stadt verabschieden. Der Zug fuhr uns am Morgen zurück nach Montreal. Hier logierten wir wieder im Hotel Travelodge. 4.10.2006 Heute übernahmen wir am Flughafen von Montreal unseren Mietwagen. Mit diesem fuhren wir nach St-Alexis ins Hotel Sacacomie. An diesem Tag regnete es den ganzen Tag. Aber die Fahrt mit dem Auto über die grossen Distanzen war sehr angenehm. Das Hotel liegt sehr abgeschieden in einem riesigen Wald und total ruhig. Es gibt kein Radio oder TV im Zimmer und das Handy hat hier keinen Empfang. Unser gebuchtes Zimmer war riesig und hatte Jaccusi und ein Cheminée. Das Hotel ist wirklich ein Geheimtipp. Das feine Abendessen (4 Gänge) schmeckte wunderbar.
5.10.2006 Nach einer wunderbaren Nacht schmeckte das Frühstück gleich doppelt. Heute unternahmen wir eine zweistündige Wanderung im riesigen Wald. Nach dieser machten wir uns noch auf den Weg zum Lac Sacacomie und genossen die Ruhe und die vielen Farben der Bäume. Nach dem feinen Abendessen genossen wir den Abend vor dem Feuer bei Lesen. 6.10.2006 Heute unternahmen wir eine etwas längere Wanderung in den Wäldern. 7.10.2006 Nach der heutigen dreistündigen Wanderung durch die Wälder und teilweise unwegsamen Strecken ruhten wir uns aus. Am Nachmittag flohen wir mit dem Auto vor der Ruhe... 8.10.2006 Dieser Tag war ein richtiger "Faulenzer-Tag". Wir lasen im Hotel und genossen die Ruhe. Kurz machten wir uns auf zum See. 9.10.2006 Heute verabschiedeten wir uns von Sacacomie und fuhren über den Highway 40 Richtung Montreal und nahmen dann den Highway Nummer 15 nach Mont-Tremblant. Hier reservierten wir zwei Tage vorher spontan ein Zimmer im Clubdorf. Das Dorf kam uns vor wie der Europapark. Unser Zimmer war eine kleine Überraschung: Wir erhielten ein riesiges Studio mit einem Klappbett. Nach unserer Ankunft unternahmen wir gleich eine Gondelfahrt auf den Mont Tremblant. Der Berg ist 850 müM und bietet eine sehr schöne Aussicht. Das Abendessen "Poulet-Cordon-bleu" schmeckte vorzüglich!
10.10.2006 Mit der Gondel fuhren wir nochmals auf den Mont Tremblant und wanderten diesmal runter ins Dorf. Die zweistündige Wanderung war sehr angenehm. Anschliessend entspannten wir uns im Hallenbad. 11.10.2006 Wieder regnete es auf unserer Rückfahrt nach Montreal. Um ca. 13.30 gaben wir unser Auto wieder zurück und checkten wieder in unserem gewohnten Hotel Travelodge ein. Nach dem Ausruhen hiess es: "Shopping". Im riesigen Eaton Center fanden wir einen sehr guten Laden "Old Navy". In diesem Shoppingcenter befinden sich im untersten Stock zahlreiche Restaurants, wo wir ein feines Sushi assen. 12.10.2006 Nach dem Frühstück machten wir uns bei leichtem Regen auf den Weg zum Casino Montreal auf der "Ile Notre-Dame". Nicht fehlen durfte auf ein Ausflug ins Regenbogenquartier. Die Metrostation "Beaudry" führt direkt ins Zentrum. Hier fanden wir auch einen super Kleiderladen, wo wir es uns natürlich nicht nehmen lassen durften, auch einzukaufen... Da es uns so fein geschmeckt hatte, machten wir auf dem Rückweg zum Hotel Halt im Eaton Center und liessen uns ein feines Mittagessen servieren. Für den Abend war dann die Lichtshow in der Basilisque Notre Dame vorgesehen. Diese ist sehr sehenswert und illustriert den Aufbau dieser wunderschönen Kirche.
13.10.2006 Heute hiess es Abschied nehmen von Kanada. Unser Flug führte uns wieder via London Heathrow zurück nach Zürich. Allgemeines zu Kanada - T axen werden überall dazusummiert. Die angeschriebenen Preise sind also alles Nettopreise und das System ist sehr konsumentenunfreundlich. Es muss also überall noch ca. 20% dazugerechnet werden (v.a. im Restaurant). Mit diesen Taxen ist Kanada also gleich teuer (wenn nicht teurer) als die Schweiz.
- Die Ruhe im Hotel Sacacomie ist wirklich sehr schön. Aber nicht übertreiben!
- Auf den Autobahnen ist das Fahren mit dem Auto sehr angenehm. Die Geschwindigkeit beträgt grundsätzlich 100 km/h und die Kanadier halten sich auch daran.
Auf mehrspurigen Autobahnen habe ich gemerkt, dass es ein guter Trick ist, auf der mittleren Spur zu bleiben.
Bilder Und nun noch die Bilder unserer Reise ! Viel Spass! Linksammlung
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